November 2016

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Das zum 1. Juli 2017 in Kraft tretende Prostitutionsgesetz wird deutliche Auswirkungen auf die Branche haben. Nicht nur auf die Vielfalt der Angebote und die erforderten Kontrollen und Beratungen für die Dienstleisterinnen, sondern auch für die Werbe-Branche im horizontalen Gewerbe. Denn mit der Neufassung des Gesetzes müssen nun die Betreiber bei der Werbung einige neue Punkte beachten. Die Werbung gehört zum Geschäft Bislang war die Werbung für die Erotik-Branche eine einfache und enorm wirksame Methode um neue Kunden anzulocken. Schließlich konnte die Branche mit wirksamen Bild-Mechanismen für eine große Aufmerksamkeit beim männlichen Publikum sorgen und die gewünschte Werbebotschaft somit effektiv und langfristig verankern. Erotische, aber dennoch dem Jugendschutz entsprechende Bilder in Kombination mit einer klaren und einladenden Werbebotschaft hatten bisher ihren Zweck hervorragend erfüllt. Doch einige der Werbebotschaften dürfen ab Juli 2017 nicht mehr auf Plakaten oder Flyern zu finden sein. Andernfalls

Nach jahrelangem Streit hat die Bundesregierung nun eine Neuregelung des Prostitutionsgesetzes auf den Weg gebracht. Eine Kondompflicht für Freier und eine Erlaubnispflicht für Bordelle sind nun Fakt. Auch wenn die Opposition immer noch gegen die Neuregelung wettert, hat der Bundestag das Prostituiertenschutzgesetz beschlossen. Somit sind die ersten gesetzlich verankerten Rahmenbedingungen für die legale Prostitution in Deutschland Wirklichkeit geworden. Kontrolle statt Schutz - Meldepflichten für Prostituierte im Fokus Laut dem neuen Prostituiertenschutzgesetz müssen sich Prostituierte in Zukunft in jedem Fall anmelden und eine Erlaubnis für die Arbeit als Prostituierte beantragen. Zum Schutz der Persönlichkeitsrechte werden für diesen Vorgang Alias-Namen verwendet. Die Erlaubnis der Prostituierten muss alle zwei Jahre verlängert werden. Um eine Verlängerung zu erwirken, sind die Prostituierten verpflichtet sich in entsprechender Regelmäßigkeit gesundheitlich beraten zu lassen und Informationen über die Tätigkeit als Prostituierte einzuholen. Bei Damen unter dem 21. Lebensjahr ist sogar

Der jahrelange Streit über die gesetzlich festgelegten Bestimmungen für das horizontale Gewerbe, hat jetzt ein vorläufiges Ende gefunden. Mit der Neuregulierung der Prostitutionsgesetze, hat die Bundesregierung verbindliche Vorschriften auf den Weg gebracht, die nächstes Jahr in Kraft treten. Alle wichtigen Basisinformationen über das Prostitutionsgesetz 2017 finden Sie hier auf unserer Internetpräsenz. Hier jetzt schon möglichst genau informiert zu sein, ist nicht nur für Sexworker und Betreiber einer Prostitutionsstätte sehr wichtig, auch wenn Sie häufiger Gast in einem Etablissement im Rotlichtmilieu sind, sollten Sie die wichtigsten Bestimmungen kennen. "Gesetz zur Regulierung des Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz der in der Prostitution tätigen Personen." Das ist der Wortlaut des neuen Gesetzes, das vom Deutschen Bundestag bereits im Juli 2016 beschlossen wurde. Die abschließende Zustimmung seitens des Bundesrates erfolgte kurz darauf - Ende September 2016. Auch hier gibt es zum Beschluss eine schriftliche Bekanntgabe im Bundesgesetzblatt.

Das Prostitutionsgesetz in Deutschland (geltend seit dem 01.01.2002) regelt die juristische Positionierung von Personen, die sexuelle Handlungen gegen Entgelt als Dienstleistung anbieten. Es dient der Verbesserung der rechtlichen und sozialen Stellung von Prostituierten, weshalb die Paragraphen "Zuhälterei" und "Ausbeutung von Prostituierten" dahingehend abgeändert wurden, dass Zuhälterei (hinsichtlich der Schaffung eines entsprechenden Arbeitsumfelds) erlaubt ist, solange keine Ausbeutung stattfindet. Darüber ist im Prostitutionsgesetz in Deutschland festgelegt, dass Prostituierte das Entgelt für sexuelle Handlungen einklagen und sich regulär kranken-, arbeitslosen- und rentenversichern können. Dennoch ist das Prostitutionsgesetz in Deutschland mit seinen Auslegungen und Schlupflöchern umstrittener denn je und die Prostitution nach wie vor weit davon entfernt. Prostitutionsgesetz in Deutschland - Historie und rechtsgeschichtlicher Hintergrund In der Antike existierte, etwa bei den Phöniziern oder in Babylon, die sogenannte Tempelprostitution. Frauen praktizierten dort sexuelle Handlungen im Austausch gegen "Gaben" an den Tempel bzw. für die Gottheit. In